Das Herzstück der Klosteranlage

Dem Gottesdienst ist nichts vorzuziehen

So formuliert es der hl. Benedikt in seiner Regel. Deshalb befindet sich die Stiftskirche auch architektonisch in der Mitte der Klosteranlage. Gotisch in ihrem Kern erhielt sie in der Barockisierung des 17. Jh. ihre bis heute erhaltene Ausstattung. Die eindrucksvolle Grabplatte Gunthers erzählt die Gründungslegende des Klosters. Die Kirche als gottesdienstliches Zentrum lädt zum Gebet und Verweilen ein. Vor der Kirche ist der Eingang zur Michaelskapelle, durch die man in den beschaulichen Klosterfriedhof gelangt.


Benediktinische Spiritualität erleben

Das Stift Kremsmünster als geistliches Zentrum bietet den Besuchern eine Auszeit vom Alltag sowie Stille, Einkehr und Besinnung – sei es bei der Mitfeier der Gottesdienste, beim Chorgebet mit der Mönchsgemeinschaft oder beim individuellen Kraft schöpfen. Die Mönche laden besonders ein zur Mittagshore um 12 Uhr und zur Vesper um 18 Uhr in der Stiftskirche. Jeden Sonn- und Feiertag erklingt beim Hochamt um 10.15 Uhr in der Stiftskirche eine lateinische Messe. Viele der Messen von Haydn und Mozart, aber auch zahlreiche Werke anderer Komponisten sowie Kompositionen aus dem reichen Schatz des Musikarchivs des Klosters gelangen durch Chor und Orchester der Stiftskirche zur Aufführung.

Das Projekt

Projektdetails:

Das Vorhaben wird unter ständiger Aufsicht durch einen Bauausschuss begleitet

Projektpartner: Stift Kremsmünster- Pfarre Kremsmünster – Diözese Linz- Land Oberösterreich – BDA Bundesdenkmalamt - Gemeinde Kremsmünster - Sponsoren

Örtliche Bauleitung: Ing. Peter Griebaum, (ein in sakraler Denkmalpflege erfahrener und versierter Baumeister)

Laufzeit: 10 Jahre

Projektkosten: € 9,8 Mio

Befundungen

Aufgrund mehr oder weniger sichtbarer Mängel im gesamten Kirchenbereich wurde im Jahr 2019 im Einvernehmen mit dem Bundesdenkmalamt und der Diözesanfinanzkammer eine umfassende Befundung beauftragt, im Zuge derer Experten verschiedenster Fachrichtungen die gesamte Kirche auf Schäden und Mängel untersuchten und befundeten. Die Ergebnisse zeigten einen zum Teil sehr dringenden Handlungsbedarf. Auf dieser Faktenbasis hat das Kapitel des Stiftes beschlossen, ein umfassendes Sanierungsprojekt zu starten. Geplant wäre jedenfalls, dass der Großteil der Arbeiten zum 1250-jährigen Bestehens des Stiftes im Jahr 2027 abgeschlossen ist.

Geplante Sanierungs und Restaurierungsmaßnahmen

Die Befundungsergebnisse erfordern eine ganze Reihe von zum Teil sehr aufwändigen Maßnahmen. Begonnen wurde bereits im Spätsommer 2021 mit statischen Sicherungsarbeiten im Dachraum und an den Gewölbedecken. Im Jahr 2022/2023 wird die Turmfassade mit Altane und Turmuhr in Angriff genommen. Zur Hintanhaltung von Gefahren für Kirchenbesucher und Gäste wurde hier bereits vor zwei Jahren ein Schutzgerüst aufgestellt. Ab dem Jahr 2023 soll dann mit dem Kircheninneren die umfangsreichsten und kostenintensivsten Arbeiten in Angriff genommen werden. Die gesamte Raumschale mit Stuck und Fresken, Böden, Wänden und Fenstern, bedürfen einer eingehenden und fachgerechten Bearbeitung. Die Kirchenausstattung mit Altären und Bestuhlung, mit Beichtstühlen, Orgel, Skulpturen, Bildern und Textilien sollen auf höchstem künstlerischen und handwerklichem Niveau restauriert und konserviert werden.

Leitung Bauamt

Wirtschaftsdirektion
Hr. Dipl. Ing. Richard Hackl
Tel: 07583/52 75-120 
 
Wirtschaftskanzlei
Ewald Gargitter
Tel: 07583/52 75-142
E-Mail: forstamt(at)stift-kremsmuenster.at
Fax: 07583/5275-149

Kontakt

STIFT KREMSMÜNSTER
Stift 1 | 4550 Kremsmünster | Austria

Tel: +43 (0) 75 83 52 75-0
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