11. November 2020

Setzen wir unser Vertrauen auf Gott, den Herrn

Gedanken von P. Maximilian und Einladung zum Gebet in dieser fordernden Zeit.

Wer hat mein Leben in der Hand? Diese Frage kommt vielleicht dem einen oder anderen angesichts der kontinuierlichen Bedrohung in den Sinn. Wird uns die Impfung retten? Ja, hoffentlich wird sie all jenen, die sie dringend brauchen, helfen. Es bleibt gleichzeitig die beständige Anfrage: Wird es einmal ganz vorüber sein? Werden wir wieder einmal in Ruhe einfach miteinander leben und Spaß haben können, ohne dem anderen aus dem Weg gehen zu müssen, ohne aufpassen zu müssen, wie viele Personen wir sind, wo wir und wann wir uns treffen können? Wann werden wir wieder zusammenrücken und unbeschwert Gemeinschaft genießen dürfen? Es wird noch dauern…

Viele Menschen, Betroffene wie Nicht-Betroffene, leben in Unsicherheit: Wird bei mir etwas ausbrechen? Wird mir das Virus womöglich noch stärker zusetzen? Sehr unterschiedlich sind die Reaktionen bei Einzelnen, zu unberechenbar die Symptome, in welcher Form sie sich auch immer zeigen. Und man weiß nicht, was morgen sein wird.

Wir sind gefordert, sehr aufmerksam, aber auch mit Vertrauen zu leben.

„Setzen wir unser Vertrauen auf Gott, den Herrn.“ – Dieser Satz kam mir in den letzten Tagen einmal in den Sinn, als mich unvermittelt auf Whatsapp die Nachricht erreichte, eine nahestehende Person sei coronapositiv und es gehe ihr nicht gut. Spontan dachte ich mir, was können wir denn in dieser Situation – neben den Vorsichtsmaßnahmen – noch anderes tun als auf Gott zu vertrauen.

Ich wünsche all jenen, die ernsthaft erkrankt sind, Geduld und Kraft für die schwere Zeit. Sollte es einmal unerträglich werden, dann möge die Zuwendung von lieben Mitmenschen und das Gebet Energie und Hilfe schenken.

„Wir setzen unser Vertrauen auf den Herrn, unseren Gott. Er ist uns Kraft und Hilfe.“

Beten wir füreinander in dieser unsicheren und fordernden Zeit.

P. Maximilian

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