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Porträt von Professor Volgger bei Vortrag, im Hintergrund Schrift auf eine Leinwand projeziert
28. September 2026

Auftakt der neuen Veranstaltungsreihe über die liturgische Bildung

„Brannte nicht unser Herz?“ Unter diesem Zitat von der Begegnung der Emmaus-Jünger mit Jesus (Lk 24) stand am 26. September 2026 ein beeindruckender Studien-Vormittag mit Univ.-Prof. Dr. Ewald Volgger OT von der KU Linz.

In seiner Mystagogie der Eucharistiefeier hob der aus Südtirol stammende Referent hervor, dass die hl. Messe vor allem Begegnung mit Gott und Ausdruck der Freundschaft mit Jesus Christus ist. Während drei intensiver Stunden vor 70 Personen aus verschiedenen Teilen Oberösterreichs machte Prof. Volgger deutlich, welchen Sinngehalt vorgegebene liturgische Riten und Worte haben. Durch konkrete Beispiele aus dem Leben wurde deutlich, wie sehr die Eucharistiefeier Ausdruck der Sehnsucht Gottes nach dem Menschen und der Suche des Menschen nach Gott ist.

In seiner Einführung legte Abt Bernhard ein Plädoyer für die Bedeutung der liturgischen Bildung ab und kündigte an, dass sich das Stift Kremsmünster verstärkt um das tiefere Verständnis von Gottesdiensten kümmern werde. Dr. Michael Zugmann, Leiter der Fachstelle Liturgie der Diözese Linz, dankte dem Stift Kremsmünster für die Kooperation. Diese wird fortgesetzt in einer weiteren Veranstaltung zur liturgischen Bildung am 23. Oktober 2027. Unter dem Titel „Verstehst du was du liest?“ (Apg 8,30) wird es darum gehen, wie wir in der Liturgie Texte gut erfassen und vortragen können.