26. Februar 2020

40 Tage im Schongang

Ein Impuls von P. Arno zum Beginn der Fastenzeit.

Die 40 Tage der Vorbereitung auf Ostern sind für viele eine willkommene Zeit, manchen Ballast loszuwerden oder Gewohnheiten zu ändern. Einen Tipp dazu aus dem Buch von P. Anselm Grün, „Fasten, der Weg nach innen“, wo er Bezug nimmt auf die Tempelreinigung in Jerusalem:

„Unser Leib gleicht oft einer Markthalle. Da gibt es lärmende Händler und schreiende Geldwechsler. Diese stehen für den inneren Lärm unserer Gedanken. Dann gibt es die Rinder, Schafe und Tauben. Rinder sind ein Bild für das Triebhafte in uns, die Schafe für das Oberflächliche, die Tauben für hin und her flatternde Gedanken. – Die Fastenzeit will anleiten, unser inneres Haus zu reinigen. Dazu kann hilfreich sein, unser äußeres Haus von allerlei Gerümpel und überflüssigem Ballast zu befreien.“

In der österlichen Bußzeit sind wir eingeladen, bewusster einzukaufen (regionale bzw. fair gehandelte Produkte), einen autofreien oder auch fleischfreien Tag pro Woche einzuplanen, Fernseh- oder Internetfasten zu üben, besinnlich den Tag zu beginnen und zu beenden. Viele Pfarren rufen zum Plastikfasten auf: unserer Umwelt zuliebe auf Kunststoff zu verzichten und überhaupt weniger Müll zu produzieren.

Allen eine gute und fruchtbare Fastenzeit!

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