An unserem Gymnasium wird ab der 3. Klasse Latein unterrichtet, mit dem Ziel, ein umfassendes Sprach- und Kulturverständnis zu fördern. Wir sind dabei bemüht, den Schülerinnen und Schülern systematisches Arbeiten und vernetztes Denken zu vermitteln, um einerseits Sprachkompetenz und Ausdrucksvermögen zu fördern, andererseits den Zugang zu anderen Fremdsprachen zu erleichtern. Zusätzlich bietet der Elementarunterricht in altersgemäßer Form Informationen zu bedeutenden Ereignissen und Persönlichkeiten der Antike, Sagen, Religion und Alltagsleben.

Der Lateinunterricht orientiert sich im Elementar- und im Lektüreunterricht an zeitgemäßen Methoden und stellt dabei aktuelle und fächerübergreifende Bezüge her. Das geschieht neben der Arbeit am Text auch durch offene Lernformen, computergestützten Unterricht, Projekte, Theaterbesuche und Exkursionen. Beispielsweise begann das Schuljahr 2017/18 mit einer Inszenierung zum Thema "Locus Amoenus" (lieblicher Ort) beim Gartenpavillon (Moschee), die von Schüler/inne/n und Lehrer/inne/n gemeinsam gestaltet wurde. 

Im Anfangsunterricht wird das Lehrwerk „Medias in Res“ verwendet, das nach modernsten didaktischen Grundsätzen gestaltet ist. In der Oberstufe steht die Auseinandersetzung mit Originaltexten aus verschiedenen Epochen im Zentrum des Unterrichts. Dadurch ergibt sich neben der Beschäftigung mit Texten und der Freude an Literatur auch die Brückenfunktion des Kulturfaches Latein. Die Erschließung der geistigen Grundlagen Europas in Literatur, Kunst, Religion, Geschichte und Philosophie durch die Lektüre von Originalwerken führt auch zur Auseinandersetzung mit Fragen der Lebensführung als Individuum und in der Gemeinschaft, was einem jungen Menschen sicherlich hilfreich sein kann für die Entwicklung zu einer selbstbestimmten Persönlichkeit.

Den krönenden fächerübergreifenden Abschluss bildet die gemeinsame Romreise in der 8. Klasse.