Mit dem althergebrachten Erdkundeunterricht und der damit einhergehenden Länderkunde hat der Geographieunterricht nur noch wenig gemeinsam.

Mehr und mehr hat sich in den letzten Jahrzehnten die Wirtschaftskunde in den Mittelpunkt gedrängt.

Das Spektrum der Wirtschaftskunde ist breit gefächert: Vom privaten Konto, dem Einkauf und der Werbung spannt sich der Bogen über Unternehmensformen und Börsen hin bis zur Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung.

„Die Geographie, griechisch geographia, zusammengesetzt aus geo ‚Erde‘ und gráphein ‚(be-)schreiben‘ …, ist die sich mit der Erdoberfläche befassende Wissenschaft, sowohl in ihrer physischen Beschaffenheit wie auch als Raum und Ort des menschlichen Lebens und Handels. Sie bewegt sich dabei an der Schnittstelle zwischen den Naturwissenschaften, Geistes- und Sozialwissenschaften.“ (aus: http://de.wikipedia.org/wiki/Geographie)

Dabei stützt sich der Unterricht auf drei Säulen

· Die physische Geographie befasst sich mit den naturräumlichen Grundlagen wie Geomorphologie, Klimatologie u.ä. .

· Die Humangeographie beschäftigt sich natürlich mit den Menschen und den verschiedenen Phänomenen und Gesetzmäßigkeiten. Ausgehend von der Bevölkerungsgeographie gibt es viele Unterteilungen, wie z.B. Verkehr, Religion, Siedlungsgeographie u.v.m. .

· Als neue Säule seien hier auch noch abschließend die Mensch-Umwelt-Beziehungen erwähnt, die z.B. in der Raumplanung ihren Widerhall finden.