„Der Biologieunterricht trägt wesentlich dazu bei, dass die Schülerinnen und Schüler die Natur und den Menschen als Teil der Natur besser verstehen und verantwortlich handeln lernen“ (in: GRAF 2006). Zeitgemäßer Biologieunterricht an unserem Gymnasium ist für fächerübergreifende Fragestellungen offen und führt die Lernenden zu verantwortlichem Handeln gegenüber Mitmensch und Umwelt.

Johann Amos Comenius (1592 – 1670), der Vater der europäischen Didaktik, schrieb mit seinem „Orbis pictus“ ein erstes Sach-Schulbuch. Mittlerweile hat sich der Biologieunterricht von einem Lesebuch-Unterricht zum experimentell-beobachtenden Unterricht entwickelt. Heute ist Biologie mit den zahlreichen fachgemäßen Arbeitsweisen vom Mikroskopieren über Freilandarbeit bis zur Textanalyse ein methodisch ausgesprochen vielfältiges Fach!

Die konkrete Situation an unserer Schule ermöglicht es den Lehrenden, innerhalb einer Unterrichtseinheit verschiedene Lebensräume in naher Umgebung aufzusuchen und in direkter Anschauung mit den Lernenden zu untersuchen (ein Teich als stehendes Gewässer, ein Bach als Fließgewässer, Wiese und Wald sind leicht zu erreichen). Ideal für den Unterricht einzusetzen ist auch die benachbarte Sternwarte als naturkundliches Museum. Seit der Fertigstellung des großen Umbaus steht nun ein moderner Biologiesaal zur Verfügung, der einem praxisnahen Unterricht alle Möglichkeiten eröffnet.