Exkursion zur Fa. MIBA

Im oberösterreichischen Zentralraum werden die Arbeitskräfte knapp. „Schuld“ daran sind die vielen Unternehmen aller Größenordnungen, die mit immer neuen, innovativen Produkten in die verschiedensten Märkte drängen. Ihren Ursprung haben diese Unternehmen oft in der ersten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts und häufig sind sie auch noch immer im Familienbesitz – die größeren in Form einer AG. Dazu gehört auch die MIBA, die im automotiven Zulieferbereich höchst erfolgreich agiert und mit über 7500 MitarbeiterInnen weltweit Jahr für Jahr knapp eine Mrd. € umsetzt. Die Leitung des Unternehmens liegt mit Vorstandsvorsitzendem F. Peter Mitterbauer nach wie vor in Familienhand. Er ist der Enkel des Firmengründers.

In der obersten Führungsetage arbeitet auch Herr Mag. Bernhard Reisner. Er ist Vice President for Human Capital und er ist auch der Vater von Victoria, Valentin und Vincent, die unser Gymnasium besuchen.

Vincent stellte die Kontakte zur WPG-Gruppe Geographie und Wirtschaftskunde der 8. Klassen her. Und so wurden wir am 8. November in Laakirchen im Headquarter namens „MIBA Forum“ nicht nur herzlich empfangen, sondern auch gut bewirtet. Aber vor allem die geistige Nahrung hatte es in sich: Herr Reisner stand unserer kleinen Gruppe knappe drei Stunden Rede und Antwort. Die Schüler und die Schülerin interessierten sich für die technischen Innovationen und die Geschäftsfelder genauso wie für die externen Märkte und die IT-Bereiche oder auch die Arbeitsbedingungen und die Frauenquote. Herr Reisner verstand es vorzüglich, die komplexen Zusammenhänge klar, griffig und verständlich aufzubereiten. Am Ende waren alle überrascht, wie schnell die Zeit verstrichen war, und traten in jeder Hinsicht gut genährt die Heimreise an.

Klaus Thaler

Ein Beispiel für die gute Zusammenarbeit zwischen hochinnovativen oberösterreichischen Unternehmen: Das Elektromotorrad Johammer!

Geduldig, kompetent, interessant: Keine Frage blieb unbeantwortet!