„Pilger der Hoffnung“

Am letzten Tag vor den Herbstferien kam die Schulgemeinschaft zu einem Gottesdienst mit dem neuen Schulseelsorger P. Anselm in der Stiftskirche zusammen. Passend zum Heiligen Jahr stand die Feier im Zeichen der Hoffnung. So lud P. Anselm zu Beginn alle als „Pilger der Hoffnung“ ein, nun vor den Ferien innezuhalten und über die eigene(n) Hoffnung(en) im Leben nachzudenken.

Gott selbst will uns „eine Zukunft und Hoffnung geben“ (Jer 29,11), wie es in der Lesung hieß, und sagt uns zu: „Wenn ihr von ganzem Herzen nach mir fragt, lasse ich mich von euch finden.“ Thema im Evangelium war die Verklärung Jesu auf dem Berg, die auch auf dem frisch restaurierten Hochaltarbild der Stiftskirche zu sehen ist. Sie sei ein starkes Zeichen für die österliche Hoffnung, dass die Liebe und das Leben stärker seien als der Tod und die Herausforderungen unseres Alltags in Schule, Familie und Arbeit, so P. Anselm in der Predigt im Blick auf das Bild. Diese christliche Hoffnung gelte allen Menschen und sei ausgerichtet auf die Begegnung mit Gott. Sie helfe, positiv und dankbar aufs Leben zu schauen, und dabei zu entdecken, was uns eigentlich alles geschenkt ist.

Mit der Einladung, Zeugen dieser Hoffnung zu werden, und dem Zuspruch des Segens Gottes für unsere Schulgemeinschaft, die Familien und Freunde ging es schließlich in die wohlverdienten Herbstferien.

P. Anselm Demattio OSB