Musik und Kunstexkursion nach Salzburg

Am 22. April fand die jährliche Musik und Kunstexkursion der siebten Klassen ins Festspielhaus und in das Museum der Moderne statt.

Da die Pfingstfestspiele schon vor der Tür stehen und eifrig geprobt wird, konnte zwar das Große Festspielhaus nicht besichtigt werden, dafür stand im Haus für Mozart bereits das Bühnenbild für den großen Auftritt von Sängerin und Intendantin Cecilia Bartoli. Die auf der Bühne aufgebauten Arbeitsplätze gaben einen realistischen Eindruck von der Arbeit, die einer Opern-Produktion vorausgehen. In der Felsenreitschule wurde gerade das Dach geöffnet – in der Geschichte unserer Salzburg-Exkursionen eine Premiere und deshalb ein kleines Highlight, ebenso wie die Führung hinter die Kulissen, unter anderem in den Kostümfundus und in die Werkstätten. Diese werden aber, kaum dass sie für die Führungen freigegeben wurden, für den Umbau, der in etwa sieben Jahre dauern wird, geschlossen. Die Kräne stehen bereits, und der Neu- und Zubau wird nicht nur Räumlichkeiten schaffen, die modernen Arbeitsbedingungen und Sicherheitsstandards entsprechen, er wird auch endlich der Größenordnung der Salzburger Festspiele Rechnung tragen. Schließlich müssen dort jährlich die Kulissen der 15 bis 20 Bühnen in und rund um Salzburg, unter anderem auch die des „Jedermann“ am Domplatz, gebaut werden.

Am Nachmittag besuchten wir im Museum der Moderne am Mönchsberg die aktuellen Ausstellungen „Baselitz jetzt“ und „Stano Filko. 12 Chakras of Becoming“ und begegneten den Exponaten im Workshop „Schreibkunststücke“. Bei diesem Workshop erkundeten die SchülerInnen die aktuellen Ausstellungen mit Wörtern. Durch die Kunstbetrachtung und creative-writing-Methoden wurden sie zu Schreibspielen und Wortmalerei angeregt.

Die Ausstellung „Baselitz jetzt“ am Mönchsberg präsentiert die großformatigen Gemälde des renommierten Künstlers der letzten zehn Jahre, welche Themen wie Alter, Schwäche, Vergänglichkeit und nicht zuletzt auch die eigene Biografie des Künstlers und die seiner Frau Elke reflektieren.

In „Stano Filko. 12 Chakras of Becoming” konnten sich die SchülerInnen einen Eindruck des „System SF“ machen. Stano Filkos Werk entstand aus experimenteller Objektkunst, konzeptueller Grafik und Happenings. Darauf aufbauend entwickelte er ein offenes künstlerisches Konzept, das Utopie, Wissenschaft und Spiritualität vereint. Seine Kunst versteht die Welt vielschichtig und strebt danach, sie in eine Verbindung von Ästhetik und Existenz zu bringen – als Ordnung, Theorie, Ritual und sinnliche Erfahrung zugleich.

Andrea Schedlberger und Peter Hager

Besuch in der Bühnenbildwerkstatt

Erkundung der Ausstellung Baselitz

Museumsgespräch