Brauchen wir psychische Erste Hilfe?

Das österreichische Jugendrotkreuz ist dafür bekannt, dass es auf Veränderungen in der Gesellschaft schnell reagiert. Vor allem seit der Corona-Zeit scheint die Jugend immer mehr in der Krise zu sein. Dem möchte das JRK mit einem einzigartigen Pilotprojekt zum Thema psychische Erste Hilfe entgegenwirken.

Das Stiftsgymnasium (als derzeit einzige Schule in Oberösterreich) bekam die Chance, an einem diesbezüglichen Projekt teilzunehmen. Die Evaluation findet in Kooperation mit dem Institut für Psychologie der Universität Innsbruck statt.

In diesem dreistündigen Workshop beschäftigten sich die Schüler/innen der 5A damit, wie man nach dem Schema LOOK, LISTEN, LINK kritische Situationen richtig einschätzt, sie machten Übungen zum aktiven Zuhören und bekamen Zugang zu hilfreichen Informationen darüber, wie man reagieren kann, wenn es einem selbst oder jemand anderem schlecht geht.

Tatjana Hill
 

Résumé eines Schülers:

„Uns, der 5A, hat dieser Workshop sehr gefallen und wir können ihn auch für andere Schulen sehr weiterempfehlen. Trotzdem sollten nicht nur Schulklassen beziehungsweise Kinder und Jugendliche im Allgemeinen, sondern auch Erwachsene mehr über psychische Erste Hilfe erfahren, denn es ist wichtig, dass ein breites Spektrum an Menschen dazu im Stande ist, anderen in einer psychischen Notlage zu helfen.“

Jakob Stickler, 5A

Referent Enrico Wimmer in der 5A